Die gescheiterte Brandmauer?
Waffen und Wirtschaftskrirg gegen Russland, wie auch völlig überzogene Coronamaßnahmen wurden allesamt mit der „Argumentationskraft“ einer vermeintlich linken Terminologie
begründet,
legitimiert
und letzlich
nur so im „Namen des Guten“
legalisiert:
Und zwar mit typisch linken Begriffen, wie „internationaler Solidarität„, die systematisch mit NATOtreue und Loyalität zum Groskapital von Big Pharma- „Philanthropie“ und Rüstungsindustrie verwechselt wurde.
Die Linke hat dabei lange kaum Einspruch erhoben, sondern im Gegenteil: sogar aktiv zur Spaltung der Friedensbewegung beigetragen und ihre Kritik Hand in Hand mit grün-rot-gelben Kriegstreiberparteien lieber pauschal GEGEN rechts gerichtet, anstatt FÜR Frieden und Freiheit aufzustehen.
Und das, obwohl das „Recht des Stärkeren“ mit Waffen- und Militärgewalt zu beanspruchen, selbst sowas von rechts ist!!
Trotz AntiAnti- Verbots- und Brandmauer-Stalinismus gepaart mit zT leider recht ideologischen diversifizierten Genderidentifikationismus und identitären Wokismus ist es ihr leider nicht gelungen, die afd platt zu machen. Im Gegenteil, das ständige Anti-Anti ging eher nach hinten los und hat die AFD vielleicht sogar erst recht stark gemacht?
Mit wenigen Ausnahmen ist die Linke zumindest in Teilen spätestens seit Corona quasi zu einer Legitimationspartei des Großkapitals mutiert, das sich letztlich auf das Prinzip „Teile und Herrsche“ gründet. Ein Trauerspiel.
Und genau diese linksfaschistoiden Tendenzen in Richtung Verherrlichung von Waffengewalt und autoritären (Corona-) Maßnahmen, Zensur, Brandmauer und pauschalisierender Feindbildkonstruktion (Querdenker, leugner, Lumpen- Pazifist, Alluhutträger, Putin-Troll etc) war ja der Grund, warum sich das BSW als vermeintlich „echte“ linke Friedenspartei von der AntiAfd- BrandMauerLinken zum Teil durchaus erfolgreich abgespalten hat:
Das BSW hat bei den jetzigen Wahlen immerhin aus dem Stehgreif heraus mehr Stimmen gewonnen, als die linke hinzugewonnen hat‼️
Das ist schon mal was – aber leider zu wenig.
Immerhin gibt es auch Hoffnung auf eine allmähliche Befreiung der BrandMauerLinken aus ihrem selbstverschuldeten Schuldkomplex linksfaschistoider Säuberungsideologie (Identitäts-, Corona-, Waffen- und Feindbildfetischismus) hin zu einer echten Friedenspartei.
Die Friedensbewegung wurde durch pseudo-Linke Ortodoxe mit Begriffen wie „rechtsoffen“, „Putin-Vorsteher“, „Lumpenpazifist“ etc (weitgehend Scheinargumente der Kontaktschuldzuweisung) im Keim erstickt und nur eine Wiedervereinigung im Zeichen des Friedens wird die Friedensbewegung zu einem mächtigen Instrument gesellschaftlichen Wandels reaktivieren können.
Es wird Zeit, die Spaltungen im Dienste des Groskapitals endlich wieder zu überwinden und mit vereinten Kräften für den Frieden einzustehen. „Der Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts“, wie Willi Brandt es einst formulierte.
Ja es ist vielleicht an der Zeit, dass die linken sich auf das Prinzip der urlinken Gewaltlosigkeit zurück besinnen und alle Seiten im Zeichen des Friedens wieder aufeinander zugehen.
Fehler lassen sich sicher auf allen Seiten der linken und nichtlinken „Gutmenschen“ finden und einander verzeihen und für den Frieden müssen nicht alle in punkto Corona und anderen Themen unbedingt der gleichen Meinung sein.
Es geht um die Zukunft insbesondere unserer Kinder und Enkelkinder.
Und um die Zukunft unseres noch grünen Planeten, der sich auch aus ökologischen Gründen keine Kriege mehr leisten kann – ein Themenkomplex, den BSW leider vernachlässigt hat.
Sie rüsten zum Krieg und der Rechtsruck einhergehend mit Fremdenfeindlichkeit ist erschreckend.




Danke Frau Demirel für diese Worte und in diesem Licht erscheinen diese aufgeblasenen rechtspopulistischen Migrationsdebatten nichts als Ablenkungsmanöver von den massiven Verfehlungen der KriegsKursParteien: CDU, Grüne, FDP und SPD? Jetzt einschließlich AFD, die ja auch massiv auf Aufrüstung und jetzt auch noch auf Trump setzt
Gibt es vorerst nicht dringlichere Themen als Migration: die Bekämpfung von Fluchtursachen:
Krieg und WettRüstung?
Wenn es in Europa zur Eskalation kommt, werden dann überhaupt noch Menschen nach Deutschland flüchten – oder, wie in den Weltkriegen zuvor, vielmehr umgekehrt: Deutsche im Ausland nach Asyl betteln?
Ist nicht vielmehr die entscheidende Wahlkampffrage:
„Wollt ihr den totalen Krieg?“
(Welche NS- Propagandaminister Goebbels 1943 als umjubelte rhetorische Fangfrage stellte?)

Wieder-Vereinigung der Friedensbewegung


Der Kriegskapitalismus kommt ohne Wachstum nicht aus und sein Ende ist die Zerstörung.
Eine anzustrebende Postwachstums- Gemeinwohlökonomie, die zugleich direkt-demokratisch im Rahmen der unhintergehbaren Prinzipien des Grundgesetzes und somit zugleich prosperierend eine Ideenwachstumsökonomie sein sollte, wird sich übergangsweise auf eine rein defensive Rüstungsindustrie bescheiden müssen.
Das Ziel des freien Wettbewerbs der Nachhaltigkeit kann nur die Abschaffung von Krieg und Rüstung sein – und zwar möglichst weltweit: Einer „Weltklimakonferenz“ sollte vielleicht eine Weltfriedenskonferenz vorausgehen?
Das größte zivilisatorische Verbrechen der Menschheit ist die Legalisierung von Mord und Totschlag im immer nur vermeintlich moralisch gutem Krieg.
„Das größte Verbrechen der Zivilisation ist, dass sie das morden im Krieg legalisiert.“ (Bertha von Suttner)
„Es würde sehr wenig Böses auf Erden getan werden, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte.“
(Marie von Ebner-Eschenbach 1830 – 1916)
